Über die vielfältige Wirkungen von Cannabis auf diverse Krankheitsbilder finden aktuell einige Studien statt. Dabei rückt auch CBD in den Fokus der Wissenschaftler. Erst kürzlich wurde im Journal of Clinical Investigation eine Studie veröffentlicht, die sich mit CBD und Bluthochdruck beschäftigt.

CANNABIS GEGEN DIE VOLKSKRANKHEIT BLUTHOCHDRUCK

In den einzelnen Wirkstoffen von Cannabis liegt ein ungeheures medizinisches Potenzial. Vor allem Cannabidiol, das als Öl beliebt ist, kann bei zahlreichen Beschwerdebildern zur Linderung eingesetzt werden. Einen Rausch braucht dabei niemand zu befürchten, CBD wirkt lediglich entspannend auf den Organismus, was vor allem bei hohem Blutdruck helfen kann.

Hypertonie, wie der medizinische Fachbegriff für Bluthochdruck lautet, ist eine Volkskrankheit. Rund ein Viertel der Weltbevölkerung leidet daran. Auch die Deutsche Hochdruckliga schlägt Alarm, denn 20 bis 30 Millionen Deutsche sind betroffen. 88 Prozent lassen ihren Bluthochdruck medikamentös behandeln. Als Blutdruck wird der Druck bezeichnet, den das Herz braucht, um Blut durch das Gefäßsystem zu pumpen.

Die pro Minute vom Herz bewegte Blutmenge kann gemessen werden. Maßgeblich für den Widerstand, der dafür überwunden werden muss, ist die Weite der Gefäße. Die Steuerung ist sehr komplex und erfolgt über das vegetative Nervensystem sowie hormonell.

Das Blut, das aus der linken Herzkammer gepumpt wird, übt Druck auf die Hauptschlagader aus und überträgt sich auf die Blutgefäße. Das bezeichnet man als den systolischen Blutdruck. Erschlafft das Herz, wird der Druck weniger, was als diastolischer Wert bezeichnet wird. Werden hierbei Grenzwerte von 140 zu 90 überschritten, spricht man laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) von Bluthochdruck.

FORSCHER BEWEISEN WIRKSAMKEIT VON CBD GEGEN BLUTHOCHDRUCK

Erste Versuche mit Marihuana fanden mit Ratten statt: Den Nagern wurde THC injiziert, woraufhin bei allen Tieren der Blutdruck erheblich sank. Eine weitere Studie bestätigte das Ergebnis.

Lange Jahre konzentrierten sich viele Studien vornehmlich auf den in Cannabis enthaltenen Wirkstoff THC. Für den Blutdruck ist der gar nicht so optimal, denn unter der Einnahme von THC fällt der Blutdruck im Stehen ab und steigt im Liegen an, was Schwindel auslösen kann.

 

Der Konsum von THC ist also keine gute Idee bei Bluthochdruck.

Mittlerweile richtet sich die Aufmerksamkeit jedoch weg vom Wirkstoff THC hin zu anderen Wirkstoffen der Cannabispflanze. Dabei ist besonders das therapeutische Potenzial von CBD gegen Bluthochdruck nicht zu vernachlässigen.

In einer Studie der Universität Nottingham wurden neun Probanden auf die Wirkung von CBD auf Bluthochdruck überprüft. Ein Teil der Gruppe erhielt 600 mg CBD gegen Bluthochdruck, die anderen ein Placebo. Die Studienteilnehmer mussten sich verschiedenen Stress- und Belastungstests stellen. Außerdem wurden die Reaktionen auf niedrige Temperaturen überprüft.

Unmittelbar nach einer Dosis CBD wurde der Blutdruck gemessen, dabei präsentierte er sich sowohl während einer Ruhephase als auch während der stressigen Zeiten deutlich niedriger.

Die Forscher hatten somit ihren Beweis, dass Cannabidiol in der Lage ist, die Reaktion des Herzens abzudämpfen. Ebenfalls konnten die Wissenschaftler feststellen, dass sich die Herzfrequenz der Probanden um durchschnittlich zehn Schläge pro Minute erhöhte. Der Grund hierfür war das verminderte Schlagvolumen des Herzens, was bedeutet, dass der Muskel deutlich schneller pumpen muss, um die identische Menge an sauerstoffreichem Blut freizusetzen.

CBD BEUGT FOLGEERKRANKUNGEN VON BLUTHOCHDRUCK VOR

Bluthochdruck kommt langfristig nicht alleine:

Arteriosklerose, Herzinfarkt und Schlaganfall sind die häufigsten Folgeerkrankungen.

Daher ist bei Cannabidiol besonders der entzündungshemmende Effekt bei der Behandlung von Bluthochdruck interessant.

Ein Forscherteam der Universität Genf hat herausgefunden, dass der Wirkstoff in der Lage ist, den Prozess der Arterienverkalkung deutlich zu verlangsamen. Das liegt an der immunmodulierenden Wirkung von CBD, die ebenfalls für die Behandlung von Durchblutungsstörungen infrage kommen könnte.

Die Wissenschaftler fanden zudem heraus, dass CBD besonders resistente Keime, die als Makrophagen bezeichnet werden, aufbrechen kann, was es bestimmten Medikamenten ermöglicht, effektiver zu wirken. Die Ergebnisse aus Tierversuchen waren vielversprechend, denn es gelang, den im Immunsystem befindlichen CB2-Rezeptor mit Cannabidiol zu stimulieren, was sich vorteilhaft auf eine vorhandene Arteriosklerose auswirken könnte.

Die Wissenschaftler konnten auch die durchblutungsfördernde Wirkung von CBD belegen sowie einen positiven Effekt auf das gesamte Herzkreislaufsystem.

REGELMÄSSIGE EINNAHME VON CBD-ÖL KANN DEN BLUTDRUCK SENKEN

Wenn der Blutdruck auf natürliche Weise gesenkt werden soll, empfiehlt es sich, Cannabidiol in die Medikation einzubauen – Tipps hierzu kann der Arzt geben. Die Anwendung erfolgt in Form von Cannabis-Tropfen. Sie können das CBD-Öl gegen Bluthochdruck ergänzend zu schulmedizinischen Präparaten gegen Hypertonie einnehmen.

Das Hanföl ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen und beinhaltet viele Substanzen, die der menschliche Körper nicht selbst herstellen kann.

Neben essenziellen Fettsäuren ist vor allem das enthaltene Beta-Karotin interessant, das vor Arterienverkalkung und Herzkreislauferkrankungen schützt.

Wenn Sie CBD gegen Bluthochdruck einnehmen, sollten Sie jedoch auf qualitativ hochwertige Ware achten, die einen hohen Anteil an reinem Cannabidiol aufweist. 

Artikel die sie auch interessieren könnten

Einnahme von CBD

Welche Einnahmen von CBD gibt es eigentlich und welche sollten sie nutzen, damit CBD auch wirklich erfolgreich bei ihnen wirkt. 

Artikel lesen

CBD bei Schmerzen

Was kann CBD ausrichten, wenn Menschen schmerzen haben. Kann es ihnen helfen und wenn ja wie hilft es? Wir erklären es ihnen. 

 
lesen

CBD bei Stress

Fast jeder Mensch hat Stress, wie kann CBD da wirken. Welche Möglichkeiten hat CBD da Stress zu bekämpfen und welche Nebenwirkungen hat CBD. 

Mehr Erfahren