Sie kennen das Gefühl, als wenn jemand gegen die Schläfen hämmert? Licht finden Sie extrem grell und Ihnen ist schlecht?

Wer an Migräne leidet, weiß, wie heftig eine Kopfschmerzattacke werden kann. Dies wird meistens medikamentös behandelt. Es häufen sich Aussagen, die im Internet nachgelesen werden können, dass CBD bei Migräne hilft. Wir gehen dem heute auf den Grund! Dass Marihuana bzw. Cannabis gegen Migräne helfen kann, ist bereits bekannt. Interessant ist, ob es auch ohne die THC-Komponente funktioniert.

URSACHEN FÜR DIE MIGRÄNE

Wirklich bewiesen und wissenschaftlich eindeutig belegt sind die Ursachen einer Migräne nicht. Jedoch sind einige Auslöser bekannt, die eine Migräne begünstigen. In erster Linie sind Schlafmangel und Stress Auslöser. Weiterhin wurde eine höhere Anfälligkeit bei Frauen festgestellt, bevor sie ihre Periode bekommen. Eine ungesunde Lebensweise und falsche Ernährung steigern ebenfalls die Chance auf diese heftigen Kopfschmerzattacken. Dazu gehören Koffeinentzug, Unterzuckerung durch Fasten, unregelmäßige Nahrungsaufnahme und zu wenig Trinken. Bei Medikamenteneinnahme mit Nitroverbindungen wurde auch eine höhere Migräneanfälligkeit beobachtet.

WAS PASSIERT BEI EINER MIGRÄNE?

Im Gehirn verändert sich während einer Migräne einiges: Die Nervennetze sind gereizt, der Stoffwechsel ist verändert und ein Botenstoff im Blut (CGRP) sorgt für eine intensivere Schmerzweiterleitung. Manche Menschen bemerken einen Anfall bereits zwei Tage vorher, andere erst wenige Stunden zuvor. Diese Phase zeichnet sich durch Gereiztheit, Müdigkeit, Heißhunger, Licht- und Lärmempfindlichkeit und Konzentrationsproblemen ab.

Einige Migränepatienten berichten von einer veränderten Wahrnehmung der Sicht, Desorienthiert, Gleichgewichtsstörungen oder Sprachstörungen. In der sogenannten Kopfschmerzphase leiden Betroffene unter extrem starken Kopfschmerzen, die oft einhergehen mit Brechreiz oder Erbrechen. Auffällig ist, dass die Schmerzen oft nur über eine Hälfte auftreten. Diese Schmerzphase dauert zwischen 4 Stunden und drei Tage. Jugendliche, die unter Migräneanfällen leiden, haben einen kürzeren Verlauf. Meistens tritt Migräne bei Erwachsenen ab 35 Jahren auf.

BEHANDLUNG VON MIGRÄNE

Während der Dauer einer Migräne nimmer die meisten Patienten in erster Linie Medikamente ein, die gegen Schmerzen, Übelkeit und Entzündungen helfen. Je nach Ausgeprägtheit verschreiben Ärzte unterschiedliche Medikamente, deren Wirkung sich günstig auf die Symptome auswirkt. Wer dauerhaft Schmerztabletten nimmt, sollte in Betracht ziehen, dass starke Kopfschmerzen als Nebenwirkung hiervon auftreten können.

Bei besonders schweren Fällen greifen Ärzte auf Triptane zurück, die direkt in den Stoffwechsel von Serotin eingreifen. Ein Leser berichtete uns, dass er CBD Öl gegen Migräne einnimmt, sobald er die ersten Anzeichen bemerkt. Er führt ein Kopfschmerztagebuch, um so besser einschätzen zu können, wie kurz bevor der nächste Anfall dauert. Bei den ersten klaren Anzeichen nimmt er CBD von KannaNol ein und teilte uns mit, dass die heftigen Kopfschmerzattacken dadurch viel milder verlaufen.

Außerdem gibt es sehr viele Berichte, in denen Patienten von der Anwendung von herkömmlichem Marihuana berichten. So hilft Cannabis oft gegen Migräne, in einer Vielzahl von Fällen verschwinden die ersten Symptome innerhalb von Minuten.

CBD ZUR PROPHYLAXE VON MIGRÄNE

Wenn Du mit Migräne regelmäßig zu kämpfen hast, solltest Du Dich mit den Ursachen dafür befassen. Die Hauptauslöser sind Stress, ein ungesunder Lebensstil und Schlafstörungen für einen Anfall. Regelmäßiger Ausdauersport und ein strukturierter Tagesablauf helfen bereits oft, die Häufigkeit von Migräne zu reduzieren. In einigen Berichten, die Du online nachlesen kannst, steht drin, dass CBD gegen Migräne sehr gut helfe.

CBD ist ein Wirkstoff aus der Cannabispflanze, der keinen rauschähnlichen Zustand auslöst und nicht psychoaktiv ist. Dieser Wirkstoff fällt nicht unter das Betäubungsmittelgesetz. Bei Produkten, die Cannabidiol enthalten, solltest du darauf achten, dass kein THC enthalten ist. Einige Forscher sind davon überzeugt, dass die Wirkung von CBD ÖL entspannend und schmerzlindernd wirkt und somit ideal ist zur Prophylaxe von Migräne. Medizinische Belege, die offiziell zugelassen sind, liegen jedoch derzeit nicht vor. Die Forschung von diesem Cannabinoid steht noch recht am Anfang, aber einige Studien lassen vermuten, dass dieser Cannabiswirkstoff tatsächlich viele Symptome und Erkrankungen lindert. Bisher sind keine wirklichen Nebenwirkungenbekannt, allerdings ist während Schwangerschaft oder gleichzeitiger Einnahme von anderen Medikamenten auf jeden Fall eine Rücksprache mit einem Arzt, wegen möglicher Wechselwirkungen, nötig.

STUDIEN ZU CBD BEI MIGRÄNE

Spezifische Daten sind aufgrund des geringen Stichprobenumfangs und des einfachen Fehlens von Studien über CBD im Speziellen (im Gegensatz zu medizinischem Marihuana insgesamt) etwas eingeschränkt. Wie bereits erwähnt, wurde reines CBD-Öl nicht speziell auf seine Auswirkungen auf die Migräne untersucht, sondern hat in Verbindung mit THC eine vielversprechende Wirkung auf die Migräne gezeigt. In der Zwischenzeit gibt es einige vielversprechende klinische Daten darüber, wie CBD und medizinisches Marihuana chronische Schmerzen und andere Erkrankungen beeinflussen können.

Zum Beispiel:

In einer Studie aus dem Jahr 2012 wurde festgestellt, dass CBD bei der Linderung einiger Arten von chronischen Schmerzen und Entzündungen wirksam ist, einschließlich derjenigen, die mit Arthritis und Multipler Skleroseverbunden sind.

Im Jahr 2016 ergab eine von der Pharmakotherapie durchgeführte Umfrage, dass „medizinisches Marihuana“ (obwohl isoliertes CBD nicht Teil dieser Studie war) die Häufigkeit von Migräne-Kopfschmerzen reduzieren kann. In dieser Studie berichteten die Anwender über eine Reduzierung der Migräne von 10,4 auf 4,6 pro Monat.

Eine 2009 durchgeführte Studie ergab Hinweise darauf, dass Cannabisverbindungen bei der Behandlung von Schmerzen bei Langzeitkonsumenten von Opioiden nützlich sein können, die ihren Einsatz von pharmazeutischen Schmerzmitteln reduzieren wollen.

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